Bücher über Amsterdam und Holland

Selbst bin ich ein Fan vom Reise Know-how Verlag, für den ich selber den InselTrip Texel und den CityTrip Den Haag schreiben durfte. Daher kann ich den CityTrip Amsterdam ebenfalls empfehlen. 

 

Für MoMedia habe ich als Lektorin gearbeitet und auch den 100% Amsterdam lektoriert (siehe unten). Die 100% Bücher sind für all diejenigen interessant, die gerne shoppen und ausgehen. Sehenswürdigkeiten sind zwar auch beschrieben, aber nicht so ausführlich wie bei anderen Amsterdam-Reiseführern. Dafür gibt es gute Tipps für trendy Shops, Restaurants und Cafés.

 

Und dann gibt es natürlich auch die bewährten Amsterdam Reiseführer von Marco Polo und dem Michael Müller-Verlag.

 

Auf die jeweiligen Fotos klicken - und ihr landet bei Amazon, wo ihr die Bücher auch direkt bestellen könnt.


Einblick in die holländische Mentalität

Vom Fischerverlag wurde ich im Frühling 2015 gefragt, ob ich ein Buch über Holland schreiben könne. Das habe ich sehr gern in Angriff genommen, und im März 2016 erscheint mein Buch "Holland für die Hosentasche". Worum es in diesem Buch geht? Um so "wichtige" Fragen wie: Warum wirft König Willem-Alexander mit Kloschüsseln? Wie wurde Königin Máxima zur Ehestifterin? Warum gehen die Holländer an Ostern Möbel kaufen?

 

Ihr seht, es werden viele unterhaltsame Dinge angesprochen, aber auch um Themen wie Deichbau, Sprache, Mentalität, Essen und Geschichte Hollands. Das Buch ist locker-leicht geschrieben und eignet sich prima als Urlaubslektüre auf der Strandliege.

 

Das Buch ist bei Amazon für 10 Euro zu bestellen.


Geert Mak: der große Historiker

Der Niederländer Geert Mak zählt nicht nur zu den großen Historikern Hollands, sondern auch zu den großartigen Erzählern. Wer sein Buch über die Geschichte Amsterdams liest, der taucht ein in das mittelalterliche Leben in der kleinen Siedlung am Dam der Amstel ein und wird später in die Pracht des Goldenen Zeitalters hineingezogen. Geert Mak kann so wunderbar und informativ erzählen, dass man - fast wie bei einem Roman - mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören möchte.

 

Das Buch ist ebenfalls für 10 Euro bei Amazon bestellbar.


Immer weiter lesen ...

Wenn man sich abends aufs Zubettgehen freut und sich in der Mittagspause ein paar Minuten Lesezeit gönnt, dann muss das Buch etwas ganz Besonderes sein. Und das ist "Worte in meiner Hand" auch ... Wir begeben uns ins Amsterdam der 1630er-Jahre. Dort lernt die junge Magd Helena Jans van der Storm einen ganz besonderen Mann kennen: René Descartes. Keine einfache Liebesgeschichte, die Standesunterschiede und die äußeren Umstände machen ihnen das Leben nicht leicht. Doch Helena geht ihren Weg - und dieser Weg wird aus der Ich-Perspektive erzählt und von Worten begleitet, die so zart, feinfühlig und zauberhaft sind, dass nicht nur die Geschichte Spaß macht, sondern auch die Sprache. Guinevere Glasfurd kann wunderbar schreiben; und ihrer Übersetzerin Marion Balkenhol gebührt ebenfalls ein Kompliment. Ich kann das Buch, das über Amazon (18 Euro) bestellbar ist, uneingeschränkt empfehlen.


Der Holland-Kenner

Ich gebe es zu: Ich bin ein absoluter Driessen-Fan. Sein Buch "Geschichte der Niederlande" ist unglaublich informativ und dabei sehr unterhaltsam. Getoppt wird es von "Rembrandt und die Frauen". Naja, komplizierte Liebesgeschichten sind ja auch eine interessante Lektüre. Erzählt wird von Saskia Uylenburgh, der großen Liebe Rembrandts. Nach ihrem frühen Tod hatte er eine Affäre mit dem Kindermädchen Geertje Dircx, die er später in ein Frauengefängnis einsperren ließ, um sie "mundtot" zu machen. Danach folgte eine Affäre mit seiner Dienstmagd Hendrickje Stoffels. Rembrandt war zwar ein großartiger Maler, aber auch ein recht egozentrischer und geltungsbedürftiger Mann, der auch vor Verleumdungen nicht zurückschreckte. Neben dem Privatleben Rembrandts erzählt Christoph Driessen auch über Rembrandts Kunst und die Orte, an denen seine Kunstwerke zu sehen sind. Zudem erhält man einen guten Einblick in das Goldene Zeitalter der Niederlande. Zu bestellen ist das Buch über Amazon.


Kleine Geschichte Amsterdams

... und noch einmal eine Empfehlung für ein Buch von Christoph Driessen: Kleine Geschichte Amsterdams. In diesem Büchlein berichtet der Holland-Kenner Driessen auf anschauliche Weise über die Entstehung und Entwicklung der Stadt Amsterdam. Bestand Amsterdam im Jahr 1275 noch aus rund 100 Holzhütten am Ufer der Amstel, so war die Hauptstadt der Niederlande im 17. Jahrhundert, im sog. Goldenen Zeitalter, eines der Zentren Europas. In den 1660er-Jahren wohnten 200.000 Menschen aus aller Welt in der Grachtenstadt, die von Toleranz und Handel geprägt war. Zwar stank es aufgrund der Grachten, die der Müllbeseitigung ebenso dienten wie der Versorgung der Stadt über Boote, ganz fürchterlich. Doch die Amsterdamer erfreuten sich eines recht hohen Lebensstandards, der soziale Einrichtungen wie Altersheime, Armenhäuser und eine Art Arbeitslosen- und Rentenversicherung kannte. Das lehrreiche Buch endet in der Moderne bei Architektur-Highlights, dem Mord an Theo van Gogh und bei Louis van Gaal. Zu bestellen ist die Kleine Geschichte Amsterdams bei Amazon.


So schön ist Holland

Auf fast 300 Seiten finden Leser alles, was Holland so einzigartig und faszinierend macht: Die farbenfrohen Tulpenfelder rund um den Keukenhof, die moderne Skyline von Rotterdam, den historischen Binnenhof in Den Haag, die weltberühmten Windmühlen am Kinderdijk, die traditionsreiche Fischerkultur am IJsselmeer sowie holländische Kunst von Rembrandt, Van Gogh u.v.m. Wer bisher noch nicht in Holland verliebt war, der wird es dank des Buches "Beautiful Holland" ganz bestimmt. Das qualitativ hochwertige und interaktive Hardcover-Buch mit prachtvollen Fotos, informativen Texten und 40 Filmen ist in 10 Sprachen erhältlich, darunter in Deutsch. Es kann online für 34,95 € bei Holland City BV bestellt werden. Ebenfalls angeboten wird der Band Holland City (180 Seiten 19,95 €), der die Geschichte Hollands beschreibt – von Anne Frank bis zum Dampfpumpenwerk in Wouda, vom „Venedig der Niederlande“ Giethoorn bis zum Tulpenparadies Keukenhof.


Joost Zwagermans Duell

Ich habe das Buch von Joost Zwagerman mit viel Vergnügen gelesen. Es geht um einen jungen, überaus erfolgreichen Amsterdamer Museumsdirektor, der sich selbst mit einer sensationellen Ausstellung ein Denkmal setzen möchte. Doch die Sache läuft anders als erwartet und konfrontiert den Aufsteiger mit der Frage: Sollte Kunst zurück zu den Menschen anstatt in einem leblosen Museum zu hängen? Mit viel Tiefgang, Humor und Kunstwissen (der Autor war regelmäßig als Kunstkenner in der niederländischen Talkshow "De Wereld draait door" zu Gast) mischt Joost Zwagerman die Kunstszene auf. Das Buch "Duell" war im Jahr 2010 das boekenweekgeschenk. Diese Ehre, das Buch für die niederländische Buchwoche schreiben zu dürfen, wird nur den besten Autoren zuteil. Joost Zwagerman gehörte mit Sicherheit dazu (er nahm sich 2015 als Folge von Depressionen das Leben). Zu bestellen ist das sehr lesenswerte Buch (160 Seiten) über Amazon oder den Weidle-Verlag.