Amsterdam-Blog

Das Leben von Buddha

Ab 16. September 2018 ist in der Nieuwe Kerk am Dam die Ausstellung "Het leven van Boeddha" (das Leben von Buddha) zu sehen. Gezeigt werden rund 60 Kunstwerke - die Palette reicht von Buddha-Statuen aus dem 3. Jahrhundert bis zu modernen Werken von u.a. Ai Weiwei und Yoko Ono. Letztere zeigt drei Erdhaufen (Three Mounts), die von Plätzen stammen, an denen Frauen Gewalt angetan wurde. Die Künstlerin hofft, dass aus diesen Haufen toter Erde wieder neues Leben in Form von Pflanzen entsteht.

 

Die Verbindung zum Leben von Buddha? Die Erdhaufen von Yoko Ono gehören zum ersten Stadium Buddhas, der Geburt. In der Ausstellung werden auch die anderen Lebensphasen angesprochen: Neben der Geburt sind das die Umkehr, die Erleuchtung, die erste Lehrrede und sein Tod.

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Classic Beauties in der Hermitage

Seit Jahrhunderten fasziniert und inspiriert der menschliche Körper viele Künstler. Vor allem Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Aufkommen des Neoklassizismus wendete man sich wieder dem klassischen Schönheitsideal zu - so wie wir es von den Griechen und Römern kennen. Künstler wie Canova probierten, den menschlichen Körper noch perfekter darzustellen als in der Antike. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr in der Hermitage Amsterdam bewundern: perfekt geformte Frauenkörper, hübsche Engel und muskulöse Männer. Eines der schönsten Werke sind die drei Grazien (siehe Fotos) von Canova. Klasse ist auch das genial auf die Skulpturen abgestimmte Ambiente in den Räumen der Hermitage.

 

Die Werke von Canova, Thorvaldsen, Mengs, Kauffman und Batoni sind vom 16. Juni 2018 bis zum 13. Januar 2019 zu sehen. Mehr über die Hermitage Amsterdam. Online-Tickets könnt ihr hier erwerben.

 

Tipp: Im Museumshop könnt ihr euch mit hübschen Andenken rund um die Ausstellung, wie u.a. Buchzeichen, eindecken.

 

 

Amsterdamliebe macht Amsterdam liebenswert

Letzte Woche durfte ich an einer Stadtführung von Amsterdamliebe teilnehmen. Dieses junge Unternehmen, bestehend aus rund 20 Stadtführerinnen (die teilweise der Liebe wegen nach Amsterdam kamen), bietet sehr interessante und zugleich unterhaltsame Stadtführungen in deutscher Sprache an. Erfahrt mehr darüber auf der Seite Stadtführung.

Ausstellung Van Gogh & Japan

Im Van Gogh Museum Amsterdam ist vom 23. März bis zum 24. Juni eine sehr interessante Ausstellung über den Einfluss der japanischen Kunst auf das Werk von Vincent van Gogh zu sehen. Gezeigt werden 60 Gemälde und Zeichnungen des Künstlers - darunter „Die Arlésienne“ aus dem The Metropolitan Museum of Art, New York - sowie japanische Drucke.

 

Van Goghs Begeisterung für die japanische Druckkunst war prägend für sein Werk - wie es auch die berühmten Mandelzweige zeigen (siehe Foto unten). Während seines Paris-Aufenthaltes (1886-1888) lernte er die japanischen Farbholzschnitte aus dem 19. Jahrhundert kennen und sammelte sie. Er bewunderte daran die außergewöhnlichen Kompositionen, die großflächigen Farbgestaltungen und die detaillierten Naturabbildungen.

 

Tipp: Skip-the-line-Tickets für das Van Gogh Museum vorab bestellen

 

 

Vincent van Gogh, Mandelblüte, 1890. Van Gogh Museum
Vincent van Gogh, Mandelblüte, 1890. Van Gogh Museum

Amsterdam Light Festival

Vom 30. November 2017 bis zum 21. Januar 2018 findet wieder das Amsterdam Light Festival entlang der Grachten statt. Täglich von 17 bis 23 Uhr verleihen Lichtinstallationen der Stadt eine zauberhafte Atmosphäre. Am besten kann man diese Lichtkunstwerke während einer Grachtenfahrt erleben, denn die führt euch direkt entlang der Kunstwerke und teilweise sogar mitten hindurch. Sichert euch hier schon mal die Tickets für eine Bootsfahrt mit der Reederei Lovers, die direkt beim Hauptbahnhof beginnt. 

 

Die Fahrt dauert 75 Minuten und startet alle 20 Minuten am Bahnhof.

 

Die Online-Tickets kostet 19,50 Euro anstatt 22,50 Euro!